Was ist AHK-Cu?
AHK-Cu besteht aus Alanin, Histidin und Lysin, die ein Cu²⁺-Ion über Histidin und den N-Terminus binden – analog zu GHK-Cu, aber mit Alanin statt Glycin.
Mehr Daten im Lexikon-Eintrag zu AHK-Cu.
Forschungsstand
Für die Forschung zu Peptiden und Haarwachstum ist AHK-Cu eines der meistzitierten Moleküle. Eine Studie an isolierten menschlichen Haarfollikeln (Pyo et al., 2007) beschrieb, dass AHK-Cu das Längenwachstum der Follikel förderte, die Teilung der dermalen Papillenzellen anregte und den programmierten Zelltod verringerte, gemessen am Verhältnis der Proteine Bcl-2 und Bax.
Weitere Arbeiten untersuchen, wie AHK-Cu in Fibroblasten die Kollagenbildung beeinflusst und wie sich der Austausch von Glycin gegen Alanin auf die Kupferbindung auswirkt. Klinische Studien zur Haarwachstumsforschung fehlen bislang. Wie sich die beiden Kupferpeptide unterscheiden, zeigt GHK-Cu vs. AHK-Cu.
Status und Qualität
AHK-Cu ist als kosmetischer Inhaltsstoff (Copper Tripeptide-3) bekannt, als Arzneimittel aber nicht zugelassen. Peptidkauf verkauft AHK-Cu ausschließlich als Forschungsreagenz für Labor- und In-vitro-Zwecke und gibt keine Dosierungs- oder Anwendungshinweise.
Jede Charge prüft ein unabhängiges Labor vor dem Verkauf auf Reinheit (HPLC), Identität und gemessene Menge; die Berichte mit Prüfschlüssel stehen im Analytik-Archiv. Geliefert wird lyophilisiertes Pulver im Glasvial; Hinweise zu Lagerung und Laborhandhabung finden Sie unter Lagerung & Handhabung.
Verwandte Produkte und Beiträge
Das bekanntere Kupferpeptid: GHK-Cu. Weitere Hautpeptide: Matrixyl, SNAP-8. Alle Substanzen im Forschungsfeld Haut und Kupferpeptide.









